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Milderauenalm – Hühnerspiel

Die Aussicht motviert: Ein Tagesausflug

Startpunkt: Parkplatz Oberegg

Gehzeit: 1,5 Stunden

Strecke: ca. 3 km bis Milderaunalm

Höhenmeter: 1.200m auf 1.670m

Milderaunalm bis Hühnerspiel

Strecke: 3km in 1,5 Stunden

Höhenmeter: 1.670m auf 2.180m

Für diesen Tag haben wir uns eine sportliche Tagestour vorgenommen, genauer gesagt eine Rundtour: KRÖSSBACH/OBEREGG – MILDERAUNALM – HÜHNERSPIEL – MILDERAUNALM – KRÖSSBACH/OBEREGG. Wir packen unsere Wanderrucksäcke mit Wechselkleidung (es wird anstrengend), Wasserflaschen, Müsliriegel, Obst, Handtücher, Sonnencreme, Sonnenbrille sowie Schirmmützen bzw. Sonnenhüte und natürlich einer Powerbank fürs Handy. Wir könnten direkt an unserem Haus in Gasteig starten, aber den Kindern zuliebe fahren wir zum offiziellen Ausgangspunkt, zum Parkplatz Oberegg. Dort zahlen wir für unser Tages-Parkticket 4 EUR. Das ist es uns wert, denn würden wir von Gasteig aus dort hinwandern, würden wir die Wanderlust unserer Kinder leichtfertig aufs Spiel setzen.  Daher „reisen“ wir zunächst gemütlich an, um uns anschließend den Herausforderungen der anstehenden Tagestour voll und ganz zu stellen. Motiviert steigen wir aus dem Auto, schultern unsere Rucksäcke und entscheiden uns dann direkt für den Wandersteig und gegen die Forststraße. Diese Variante ist für unsere Kinder die „abenteuerlichere“ und auch sportlichere und da alle noch hochmotiviert sind, nutzen wir das natürlich voll aus. Aufi geht’s! Wir bleiben auf dem Steig der durch den schattigen Wald führt und kommen gut voran. Bald treffen wir auf ein gelbes Hinweisschild. Es verspricht uns, dass wir in 20 Minuten unser Zwischenziel, die wunderbare Milderaunalm, erreichen werden. Wir legen den Endspurt ein und plötzlich taucht sie auf – die Milderauenalm. Wir sehen Fahnen wehen und Fahrräder am Zaun lehnen. Herrlich – die erste Etappe haben wir geschafft. Die Motivation ist ungetrübt, die Aussicht auf unser vorbestelltes Frühstück spornt unsere Kinder zu Hochleistungen an. Jetzt machen wir erstmal eine Pause und genießen die Köstlichkeiten, die die Milderaunalm zu bieten hat. Christian und sein Team haben ein gewaltiges Frühstück gezaubert. Nun stärken wir uns, stoßen mit einem Glas Prosecco an, genießen den köstlichen Kaffee und natürlich das üppige Frühstück, das wirklich keine Wünsche offen lässt. 

Aber – nicht vergessen – wir sind noch lange nicht am Ziel. Eigentlich geht es jetzt erst richtig los. Gut erholt und bestens gestärkt geht’s weiter. Bergauf soweit das Auge reicht. Die Natur um uns herum ist wunderbar, traumhaft und herrlich schattig. Es duftet süß nach Blaubeeren und würzig nach Zirbenbäumen. Nach dem Wald wartet eine Bank auf uns. Die brauchen wir jetzt, denn wir nehmen besorgt wahr, dass die Kinder fragen wann wir denn endlich am Hühnerspiel ankommen. Oh je – müssen wir jetzt schon unsere Motivationssprüche klopfen…? Nein, es reicht zunächst eine Wassermelone. Wir haben keine Last gescheut und tatsächlich eiskalte Wassermelone im Wanderrucksack. Prima – sie wirkt Wunder! Nach einer kurzen Rast springen die Kids wie die Gämse weiter den Berg hinauf. Es wird anstrengender, der Weg nach oben fordert uns heraus. Der Weg ist trittsicher und sehr gut zu bewandern, aber es geht gnadenlos bergauf, nicht sonderlich steil aber kontinuierlich. Ein gelbes Schild ist in Sicht, doch leider zeigt es uns lediglich die Richtung zum Hühnerspiel und gibt es nicht die heiß ersehnte Information wie lange wir noch gehen müssen. Der Hinweis mit der Richtung war ja ok aber das hätten wir auch noch gewusst. Naja, weiter geht’s. Plötzlich, ohne große Vorankündigung oder dass man es von weitem hätte erahnen können, taucht unser Ziel auf: Der Naturschauplatz Hühnerspiel. Wir sind am Ziel! Eine karussellartige Rastbank läd uns dazu ein mit einem einzigartigen 360 Grad-Panoramablick die umliegende, atemberaubend schöne Berglandschaft zu bestaunen. Wir plündern die restliche Verpflegung, die wir in unseren Rucksäcken haben. Gut ausgeruht und gestärkt treten wir nach einer ausgiebigen Pause den Rückweg an. Jetzt geht es nur noch bergab, eine Wohltat für die beanspruchten Beine, nun trainieren wir auch noch die „bergab Muskeln“. Das war eine ganz tolle, wenn auch anstrengende Wanderung. Wir haben jede Minute genossen. Und weil es so wunderbar war, empfehlen wir es gerne weiter!

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